Wechseljahrbeschwerden

Die Wechseljahre sind eine Zeit des Wandels im Leben der Frau. Der weibliche Hormonhaushalt beginnt sich zu verändern. Die Produktion der Sexualhormone Östrogen und Progesteron in den Eierstöcken wird langsam eingestellt. Der Monatszyklus wird unregelmässig, Blutungen treten verstärkt, häufiger oder seltener auf, bis sie schlussendlich ganz ausbleiben.

Unter Menopause versteht man den Zeitpunkt der letzten Regelblutung. Wann sie eingetreten ist, kann erst rückblickend festgestellt werden, wenn mind. 12 Monate keine Regelblutung mehr stattgefunden hat. Das Menopausenalter liegt im Allgemeinen zwischen 45 und 55 Jahren. Nach der Menopause dauern Wechseljahrbeschwerden noch etwa 6-8 Jahre an. Dieser Zeitraum wird als Postmenopause bezeichnet.

Die Hormonschwankungen im Klimakterium, besonders der langsame Abbau der Östrogen-Produktion, kann sich negativ auf die Stimmung auswirken. Östrogen sind aktive «Stimmungsmacher» und massgeblich für die Stabilität unsere Psyche verantwortlich. Durch die Umstellung im Hormonhaushalt treten weitere Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweissausbrüche, Schlafstörungen, Unruhezustände, Antriebslosigkeit u.a. auf. Jedoch sind nicht alle Frauen gleich stark betroffen: Ein Drittel aller Frauen leidet unter gar keinen, ein weiteres Drittel unter leichten bis mittleren und der Rest unter einer Bandbreite stärkerer Beschwerden.