Verstopfung

Die Verstopfung (Obstipation) ist eine Zivilisationskrankheit und gehört heute zu den häufigsten Beschwerden in der westlichen Industrieländern. Hauptsächlich leiden Frauen und ältere Menschen an Verstopfung.

Von einer Verstopfung spricht man wenn es seltener als dreimal pro Woche zum Stuhlgang kommt. Als normal kann in Hinblick auf die Darmentleerung eine Frequenz von dreimal täglich bis dreimal wöchentlich gelten. Von einer chronischen Verstopfung spricht man aus medizinscher Sicht, wenn über mehr als 3 Monate der Stuhlgang regelmässig 4 Tage aneinander ausbleibt und beim Toilettengang starkes Pressen erforderlich ist.

Die häufigste Ursache für eine Verstopfung ist eine Ernährung mit zu viel Fett und Zucker und zu wenig Ballast- und Quellstoffen sowie eine zu geringe Trinkmenge. Auch Hektik und Stress – „keine Zeit aufs WC zu gehen“ – und Bewegungsmangel haben lähmende Auswirkungen auf den Darm. Medikamente können ebenfalls Verstopfungen als Begleiterscheinung hervorrufen.

Neben der Abnahme der Stuhlfrequenz sind auch harter Stuhl und starkes Pressen bei der Darmentleerung Symptome einer Verstopfung. Es ist auch möglich, dass das Gefühl aufkommt, dass der Darm nicht vollständig entleert wird. Meistens ist eine Verstopfung verbunden mit Blähungen und Unwohlsein.